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Das Brauchtum

Im Oberallgäu gibt es so einige Brauchtümer und Traditionen, die ich Ihnen gerne in wenigen Worten vorstellen möchte. Sollten Sie Gelegenheit dazu haben, dann besuchen Sie doch die ein oder andere Veranstaltung. So lernen Sie das Brauchtum live kennen.

Bei manchen Bräuchen fehlen noch die Fotos. Ich werde Sie ganz bestimmt nachreichen, sobald ich die Vorführung besucht habe.

Bärbele- und Klausentreiben

Am 5. und 6. Dezember treiben die Klausen in den Straßen ihr Unwesen. Sie sind mit Fellen bekleidet, haben Stierhörner auf dem Kopf und große Kuhschellen am Gürtel. Dabei sind sie auf der Jagd nach bösen Geistern und veranstalten einen gewaltigen Lärm.
Am 4. Dezember dürfen die jungen Mädchen als Hexen verkleidet durch die Straßen ziehen. Dies geschieht bei Beginn der Dunkelheit.
Sowohl die Bärbele als auch die Klausen verpassen den Zuschauern so einige Rutenhiebe. Seien Sie also auf der Hut, wenn Sie bei diesem Brauch zusehen möchten. 

Egga-Spiel

Das Egga-Spiel ist ein Pantomimespiel und wird nur alle drei Jahre in Sonthofen auf dem Rathausplatz aufgeführt. Dargestellt wird ein Leben auf dem Land, wobei gleichzeitig eine Hexe ihr Unwesen treibt. Sie wird eingesperrt und am Funkenabend verbrannt.
2003 ist das nächste Egga-Spiel. Die Masken dazu können Sie im Heimatmuseum in Sonthofen besichtigen.

Palmbrezen

Die Palmbrezen kann man nur am Vortag vom Palmsonntag kaufen. Sie bestehen aus einem süßlichem Hefeteig und schmecken so ähnlich wie festeres Weißbrot. Sie fragen sich, was das mit Brauchtum oder Tradition zu tun hat. Ich werde es Ihnen erklären.
Wer am Palmsonntag als letzte/r in der Familie morgens aufsteht, bekommt den Titel “Palmesel” und das größe Palmbrezen. Es ist keine Belohnung, sondern eine Schmach und man zeigt mit dem Finger auf den “Palmesel”.

Viehscheid

Ab Mitte September wird das Vieh von den Alpen zurück in die heimatlichen Ställe getrieben. Wenn eine Alpe kein Tier verloren hat, darf es dem schönsten Jungrind einen aufwendig geschmückten Kranz umhängen. Dieses Tier  führt die Herde an. Wenn sie auf dem Scheidplatz angekommen sind, werden sie ihrem Besitzer übergeben. Für die Hirten endet die Verantwortung.
Dieses Spektakel ist im Oberallgäu sehr beliebt. Fast jeder Ort veranstaltet den Viehscheid im Stil eines Volksfestes. Es gibt daher viel zu feiern.

Wilde Männle Tanz

Als in Oberstdorf vor vielen hundert Jahren viele Menschen an der Pest gestorben sind, haben sich junge Burschen zusammen getan und sind in einer ganz besonderen Verkleidung durch die Straßen getanzt und gesprungen. Die Verkleidung besteht aus einer Moosflechte, die nur in höheren Lagen an Tannen- und Fichten zu finden ist. Es stellte sich danach heraus, dass man die Pest besiegt hatte, da keine weiteren Todesfälle auftraten.

In der heutigen Zeit wird der “Wilde Männle Tanz” alle fünf Jahre aufgeführt. Das nächste Mal werden die Burschen wieder im Jahre 2005 aktiv. Sie brauchen schon eine gehörige Portion Glück, um in diesen Genuss zu kommen. Reservieren Sie sich bei Interesse rechtzeitig die Karten.

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